Fernsteinsee 2012

Über das Auffahrtwochenende waren wir mit ein paar Tauchbolden zusammen im Tirol – genauer am Fernsteinpass, wo das Schlosshotel Fernsteinsee Zugang zum gleichnamigen See bietet. Der Fernsteinsee und sein kleiner Bruder, der Samarangersee, sind für super Sichtweiten und sehr ungewöhnlichem Algenbewuchs bekannt. Diese Algen wachsen sehr, sehr langsam, weshalb es wichtig ist, dass die Taucher gut tariert sind und nicht am Boden ankommen. Um dem gerecht zu werden, kontrolliert das Hotel beim Einchecken die Logbücher der Taucher, denn es werden mindestens 100 Kaltwassertauchgänge vorausgesetzt.. Auch Schulungen sind in den Seen verboten. Der Fernsteinsee hatte bei uns nicht ganz so gute Sichtweiten, da wohl gerade die Schneeschmelze am Werk war. Der Samarangersee hingegen hat uns mit Sichtweiten von über 20m begrüsst.

Das Tauchen war super und das Essen mindestens genau so. Vor allem die Desserts haben mich begeistert: Schokokuchen, Käsesahnetorte, usw. *jammi*.  …habe mich allerdings noch nicht getraut auf die Waage zu stehen …

Das Negativerlebnis war die geflutete Spiegelreflexkamera! Leider ist mir beim Schliessen des UW-Gehäuses nicht aufgefallen, dass der eine Sicherungsstift nicht richtig eingeschnappt hatte. Schnell bemerkte ich beim Einstieg ins Wasser ein Blubber und war im Nu wieder aus dem See. Trotzdem war schon 2cm Süsswasser im Gehäuse bzw. um die Nikon-Kamera. Wir haben die Kamera sofort befreit und geöffnet. Zu meinem Erstaunen war aber kein Wasser in der Kamera selbst – nur im Batteriefach hatte es welches. Trotzdem sprang die Kamera später nach ausgiebigem Trocknen / Auslüften nicht wieder an. Darum durfte die Kamera heute zu Nikon in die Werkstatt. Mal schauen, was der Hersteller raus findet. Bei Salzwasser gäbe es wohl nichts mehr zu retten (wegen Korrosion). Da es aber Süsswasser war, besteht ein klein wenig Hoffnung.

Bilder: